SUP-Sicherheit: Die Tipps, die du wissen musst

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Plus: Neue Bluefin SUP-Sicherheitsausrüstung!

Es spielt keine Rolle, ob du SUP-Neuling bist oder schon viele Jahre Erfahrung hast: Es lohnt sich immer, dein SUP-Wissen in Bezug auf das Thema Sicherheit aufzufrischen.

Da das Paddeln immer beliebter wird, ist es besonders wichtig, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen für unsere SUP-Community leicht zugänglich sind. Wenn du also auf einem ruhigen See, einem reißenden Fluss oder auf dem Meer paddelst, dann bist du auf alle Eventualitäten vorbereitet, die auf dich zukommen könnten.

Ein altes Sprichwort besagt: ‚Wer sich nicht vorbereitet, wird scheitern‘, und die Sicherheit auf dem Wasser sollte immer an erster Stelle stehen, damit du unglaubliche Abenteuer erleben kannst, ohne dir Sorgen machen zu müssen.

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Image Credit: @atingslife

PADDLEBOARD-SICHERHEIT: Die Grundlagen:

  1. ÜBERPRÜFE DEINE SUP-AUSRÜSTUNG:

Bevor du dich auf dein SUP-Abenteuer begibst, lohnt es sich immer, deine Paddelausrüstung zu überprüfen, damit du auf dem Wasser keine Überraschungen erlebst. Von der Überprüfung des Boards auf Undichtigkeiten bis hin zur korrekten Sicherung des Paddels gibt es nichts Schlimmeres, als wenn ein Teil der SUP-Ausrüstung dein Paddelerlebnis beeinträchtigt.

Wir empfehlen dir, dein Bluefin SUP „Minor SUP Repair Kit“ immer griffbereit zu haben, falls du mal einen kleinen Riss schnell flicken musst. Wir empfehlen dir auch, ein kleines Erste-Hilfe-Set zu deiner SUP-Sicherheitsausrüstung zu packen, damit du dich im Notfall selbst versorgen kannst. Man weiß schließlich nie, wann man es braucht!

Es klingt vielleicht etwas anstrengend, dafür zu sorgen, dass du immer alles Nötige dabei hast, wenn du aufs Wasser gehst, doch es lohnt sich. Wir haben sogar eine Checkliste für dich vorbereitet, damit du jedes Mal, wenn du aufs Wasser gehst, mit allen Dingen ausgestattet bist, die du brauchen könntest:

Was benötigen SUP-Anfänger?:https://stand-up-paddle-board.net/de/supblog/sup-anfanger-was-brauchst-du-alles/

  1. KLEIDE DICH DEM WETTER ENTSPRECHEND:

Angenommen, du bist ein Schönwetter-Paddler und wirst dich wahrscheinlich nur in den wärmeren Monaten auf das Wasser wagen. In diesem Fall brauchst du SUP-Kleidung, die schnell trocknet, leicht und bequem ist – damit dir auf dem Wasser nicht zu heiß wird oder du sogar einen Sonnenbrand bekommst (mehr dazu im oben genannten Blog). Zu den zusätzlichen Accessoires für die wärmeren Monate gehören auch ein Sonnenhut, eine Sonnenbrille, ein Badeanzug/eine Badehose/ein Bikini und sogar etwas Sonnencreme.

Wenn du auch in den kühleren Monaten paddeln willst, solltest du dir überlegen, was du anziehen willst, damit du vor widrigen Wetterbedingungen und sogar vor einem Kälteschock geschützt bist. Wir empfehlen dir, in einen Neoprenanzug und Neoprenschuhe zu investieren und ein paar zusätzliche Kleidungsstücke mitzunehmen, die du auf dem Wasser nach dem Zwiebelprinzip schnell an- und ausziehen kannst. Auf diese Weise ist dir immer schön warm. Weitere Accessoires sind eine Mütze, Handschuhe und eine wasserdichte Jacke.

Unabhängig vom Wetter empfehlen wir dir, immer ein Handtuch und Ersatzkleidung dabei zu haben, in die du dich nach dem Paddeln umziehen kannst. Niemand reist gerne nass oder feucht nach Hause, und in den kühleren Monaten gibt es nichts Besseres, als sich eine Jacke, einen Schal und Handschuhe überzuwerfen, um sich schnell aufzuwärmen.

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3. TRAGE EINE SCHWIMMWESTE:

Ein PFD ist eine persönliche Schwimmhilfe, die auch als Auftriebskörper bezeichnet wird. Du solltest auf dem Wasser immer eine Schwimmweste tragen, denn sie hilft dir zu schwimmen und verringert das Risiko von Problemen und Verletzungen, wenn du in unbekannten Gewässern unterwegs bist.

Schwimmwesten werden ebenfalls für sehr gute Schwimmer empfohlen, da du nie genau weißt, ob es im Wasser versteckte Unterströmungen oder reißende Strömungen gibt, wenn du hineinfällst. Das Tragen einer Schwimmweste hilft dir dabei, wieder auf dein Board oder ans Ufer zu kommen.

PFDs gibt es in allen Formen und Größen, für Kinder, Erwachsene und sogar für deine vierbeinigen Freunde – denn auch sie brauchen eine Schwimmweste! Wir empfehlen, immer eine Schwimmweste dabei zu haben, denn wenn du in Schwierigkeiten gerätst, erhöht das Tragen einer Schwimmweste deine Überlebenschancen erheblich. Zudem stehen deine Chancen deutlich besser, gerettet zu werden und zurück ans Ufer oder an die Küste zu gelangen!

4. TRAGE EINE SICHERHEITSLEINE:  

In allen unseren Bluefin SUP-Kits ist eine Knöchel-Sicherheitsleine enthalten. Diese Art von Leine eignet sich perfekt, wenn du in ruhigeren Gewässern paddelst. Mit Hilfe einer Sicherheitsleine bleibt dein SUP in deiner Nähe, wenn du ins Wasser fällst. Ausführlichere Informationen zu unseren Knöchel-Sicherheitsleinen findest du hier:

Sicherheitsleinen retten Leben: https://stand-up-paddle-board.net/supblog/sup-safety-leashes-save-lives/

Wenn du SUP-Abenteuer erleben willst, bei denen du auf mehr Hindernisse triffst und bei denen du in schnelleren Gewässern unterwegs bist, ist die beste Option jedoch eine Taillen-Sicherheitsleine, die sich schnell löst.

Ja, du hast richtig gehört: Ab 2022 entwickelt Bluefin SUP sorgfältig seine eigene Bluefin SUP – Quick Release Taillen-Sicherheitsleine!!!

Eine solche Sicherheitsleine ist am besten geeignet für schnelle Gewässer und wird auch beim Wildwasserpaddeln verwendet! Wenn du in einem schnell fließenden Gewässer wie einem Fluss, einem Strom, einer Stromschnelle oder dem Meer vom Board fällst, dann bleibt dein SUP nicht mit dir verbunden, was Problemen führen kann, sondern löst sich schnell. Wenn sich dein Board beispielsweise um einen Baum wickelt, du dich aber auf der anderen Seite befindest und die Strömung dich unter die Wasseroberfläche zieht, dann kann eine solche Situation böse enden. Stattdessen kannst du schnell und einfach an einem Hebel ziehen und die Leine löst sich von dem Gürtel um deine Taille, sodass du nicht mehr mit dem Board verbunden bist. Auf diese Weise hast du mehr Kontrolle und kannst dich von deinem Board lösen, um dich in Sicherheit zu bringen.

Bei Bluefin SUP arbeiten derzeit hart an der Testphase unseres Quick Release Taillen-Gurts! Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, bis er perfekt und zu 100 % bereit für unsere SUP-Fans ist, aber sei versichert, dass du es vor allen anderen erfährst, sobald wir es geschafft haben!

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5. NIMM EIN TELEFON MIT UND ERZÄHLE ANDEREN PERSONEN VON DEINEN PLÄNEN:

Bluefin SUP macht es dir so einfach wie noch nie, dein Handy mit aufs Wasser zu nehmen, denn jedes unserer SUP-Kits enthält eine wasserdichte Handyhülle! Diese Hülle ist nicht nur fantastisch dafür geeignet, um tolle Selfies zu machen und den perfekten SUP-Schnappschuss auf Instagram hochzuladen. Wenn du dein Handy bei deinen SUP-Abenteuern dabei hast, kannst du mit deinen Lieben in Kontakt bleiben und auch den Notdienst rufen, wenn du dringend Hilfe brauchst.

Mit deinem Smartphone kannst du auch deinen Standort mit deiner Familie und deinen Freunden teilen, z. B. über Find My Friend oder die Whatsapp APP, was eine weitere hervorragende Möglichkeit ist, um andere auf deinen Standort aufmerksam zu machen. Zudem ist es ebenfalls hilfreich, Google Maps zur Hand zu haben, denn wenn dein Abenteuer dich in neue Gefilde führt, kannst du dir den Weg zurück anzeigen lassen.

Es gibt auch viele tolle Apps, die du herunterladen kannst, um deine Paddelabenteuer zu unterstützen. Eine App, die wir sehr empfehlen können und die für jede Outdoor-Expedition nützlich ist, ist die App „what3words“. Diese App hat jedem 3m-Quadrat auf der Welt eine einzigartige 3-Wort-Kombination zugewiesen. Egal, wo du bist und wie sehr du dich verirrt hast, wenn du die Rettungsdienste kontaktierst und ihnen die genaue 3-Wort-Kombination deines Aufenthaltsortes mitteilst, sollte man dich finden können.

6. ÜBERPRÜFE DIE WETTER- UND WASSERBEDINGUNGEN:

Mit anderen Worten: Du solltest genau wissen, wo du hinfährst! Kommt um 14 Uhr ein Sturm auf, ist Hagel angesagt? Wird es bereits Hochwasser geben, wenn du versuchst, ans Ufer zurückzukehren? Indem du dich über die Wetter- und Wasserbedingungen informierst, kannst du dich optimal auf deinen Paddeltrip vorbereiten und dich von potenziell gefährlichen Wetter- und Wasserbedingungen fernhalten!

Vergiss nicht, dich nach Ebbe und Flut zu erkundigen, denn beide können sich direkt auf deine Sicherheit auswirken, da Ebbe und Flut beide eine Änderung der Strömungsrichtung des Wassers zur Folge haben. Wenn zu Beispiel bald Ebbe herrscht, fließt das Wasser zurück ins Meer und weg vom Ufer. Wenn die absolute Ebbe erreicht ist, kehrt sich die Strömung um, und die Flut wird schon bald kommen. Es lohnt sich immer, darauf zu achten, ob Ebbe oder Flut herrscht und ob sich die Gezeiten ändern, während du auf dem Wasser bist, denn das kann bedeuten, dass du leichter ermüdest, weil du entweder zu schnell vom Ufer weggezogen wirst oder auf dem Rückweg Schwierigkeiten hast. Eine großartige App, um die Gezeiten an deinem Standort zu überprüfen, ist die MultiTide App oder google einfach nach einer entsprechenden App!

Außerdem solltest du es vermeiden, bei ablandigem Wind zu paddeln, denn dieser kann dich schnell weit aufs Meer hinaus treiben, was eine anstrengende Rückkehr ans Ufer zur Folge hat. Wenn du dich an einem bewachten Strand befindest, achte auf den orangefarbenen Windsack, um zu sehen, aus welcher Richtung der Wind weht. Mit WindAlert, WindGuru oder der Windy-App kannst du dich über die Windrichtung und -stärke informieren, bevor du lospaddelst.

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Image Credit: @publicrightsofwayexplorer

7. PADDELTECHNIK:

Du hast dir ein Paddelbrett gekauft und es ist super einfach, es aufzupumpen und aufs Wasser zu gehen – aber plötzlich fragst du dich: Wie paddle ich eigentlich richtig? Wenn du falsch paddelst, kannst du dir eine Zerrung zuziehen. Ein entsprechendes Training sollte also ganz oben auf deiner Agenda stehen!

Egal ob du einen SUP-Kurs bei einem qualifizierten SUP-Trainer machst oder dich einer SUP-Paddelgruppe anschließt – ein paar Einheiten mit Paddel-Fans, die schon länger paddeln, helfen dir dabei, die richtige Technik zu erlernen und alle „Dos and Don’ts“ zu beachten. So lernst du hoffentlich auch schnell, wie du mehr Zeit im Stehen und weniger im Fallen verbringen kannst!

Wir haben außerdem einen Blog über die Perfektionierung deiner SUP-Technik für dich in petto: Arbeite an der Perfektionierung deiner SUP-Technik: https://stand-up-paddle-board.net/supblog/working-on-perfecting-your-sup-technique/  

 

Das sind also die grundlegenden SUP-Sicherheitsanforderungen, die du beachten solltest, bevor du dich ins Wasser stürzt. Eine weitere gute Informationsquelle ist der folgende Text der britischen Seenotrettungsorganisation RNLI, die im Laufe der Jahre einige Paddler auf dem Wasser gerettet hat: https://rnli.org/safety/choose-your-activity/stand-up-paddle-boarding

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